Ein Wetzstahl für Messer schleift nicht, er richtet aus. Bei täglichem Gebrauch verbiegt sich die hauchdünne Schneide deines Messers allmählich. Das Messer fühlt sich stumpf an, aber es ist noch nichts abgetragen. Mit ein paar Zügen entlang des Stahls bringst du diese verbogene Schneide wieder in Reihe, und das Messer schneidet wieder wie gewohnt.
Wann du einen Wetzstahl für Messer benutzt
Kurz vor oder nach dem Schneiden, jedes Mal, wenn du das Messer in die Hand nimmst. Das kostet zehn Sekunden und erspart dir monatelang Schleifgänge. Erst wenn Wetzen nichts mehr bringt, ist die Schneide wirklich verschlissen und es muss mit einem Schleifsystem Stahl abgetragen werden.
- Verlängert die Zeit zwischen zwei Schleifgängen deutlich
- Trägt kein Material ab, dein Messer bleibt also länger maßhaltig
- Funktioniert bei Kochmessern, Santoku, Fleischmessern und Ausbeinmessern
- Lang genug, um auch eine Klinge von 20 cm in einem Zug zu bearbeiten
- Gleiche Formgebung und Griff wie der Rest der Katai-Forged-Serie
So wetzt du ein Messer
Halte den Stahl mit der Spitze schräg nach unten auf dem Schneidebrett oder frei in der Luft. Setze die Ferse des Messers oben unter etwa 15 bis 20 Grad am Stahl an und ziehe das Messer mit leichtem Druck zu dir hin, von der Ferse bis zur Spitze. Wechsle jedes Mal die Seite und mach vier bis sechs Züge pro Seite. Ruhig und gleichmäßig funktioniert besser als hart und schnell.
Sieh dir an, wofür du ihn einsetzt, in unserer Messerkollektion, oder steig auf Schleifen um mit einem der Horl-Messerschärfer. Aufbewahren tust du ihn am besten bei deinen Messern und Schneidebrettern.
























