Ein geschmiedetes Ausbeinmesser ist schmaler und spitzer als ein Kochmesser, und genau das ist der Sinn. Du schiebst die Spitze am Knochen entlang, lässt die Klinge sich der Form anpassen und löst das Fleisch, ohne es zu zerreißen. Du behältst ganze Stücke und lässt weniger am Gerippe zurück.
Die Klinge läuft bis in den Griff aus Olivenholz durch, das Messer hat also kein Spiel, wenn du an einem Gelenk Kraft ansetzt. Beinst du öfter ein ganzes Hähnchen, eine Lammkeule oder eine Schweineschulter für den Kamado aus, macht sich dieses Messer in Fleisch bezahlt, das du sonst weggeworfen hättest.
- Schmale, wendige Klinge für Arbeit an Knochen und Gelenk
- Spitze Klinge, um Häute und Sehnen zu lösen
- Durchgehender Stahl bis in den Griff, kein Wackeln oder Spiel
- Auch geeignet zum Parieren und Fett wegschneiden vor dem Räuchern
- Passt zu den anderen Messern aus der Olive-Forged-Serie
So arbeitest du mit einem geschmiedeten Ausbeinmesser
Arbeite immer von dir weg und halte das Fleisch mit einer Gabel oder einem Tuch fest, nicht mit der freien Hand vor der Klinge. Suche zuerst das Gelenk und durchtrenne die Sehne, dann löst sich der Knochen oft von selbst. Schiebe die Spitze dicht am Knochen entlang und lass das Messer die Arbeit machen: Kraft ist fast nie nötig.
Pflege
Spüle das Messer direkt nach Gebrauch mit warmem Wasser ab und trockne es sofort. Fett und Säuren aus dem Fleisch greifen die Schneide an, wenn du es liegen lässt. Nicht in die Spülmaschine: Das trocknet das Olivenholz aus. Ziehe die Schneide regelmäßig über einen Wetzstahl.
Sieh dir den Rest der Messerkollektion an, arbeite auf einem stabilen Holzschneidebrett und halte die Schneide mit einem der Horl-Messerschärfer in Form.
























